Discography/Diskografie/Discografia |
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Dean Reed - The Red Elvis |
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The very strange story of Dean ReedBear Family 2006, BCD 16829 AH
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Der singende Rebell - Die seltsame Geschichte von Dean ReedAm 17. Juni 1986 entdeckten Agenten des ehemaligen DDR-Staatssicherheitsdienstes ("Stasi") im Zeuthener See am Rande von Ost-Berlin die Leiche des sozialistischen Superstars Dean Reed aus Colorado. Die Nachricht von seinem Tod verbreitete sich sofort um die halbe Welt, aber an einen Selbstmord glaubte man im ehemaligen Ostblock so wenig wie an einen Unfall. Die Stasi war verantwortlich, wurde geflüstert: Sie habe verhindern wollen, dass Dean Reed in die USA zurückkehrte. Der Sozialismus wäre in Erklärungsnot geraten, hieß es. Andere vermuteten ein Komplott der Geheimdienste CIA, Mossad oder KGB und ließen den Verdacht aufkommen, Dean Reed wäre nicht einfach nur ein naiver Sänger zwischen den Fronten des Kalten Krieges gewesen. Die letzte Wahrheit wird man vermutlich nie erfahren. Dean Reed war zweifellos eine Ausnahme unter den Popstars des 20. Jahrhundert, ein junger Amerikaner, der Anfang der Siebziger hinter den Eisernen Vorhang zog. Im Westen blieb er völlig unbekannt, aber im Osten avancierte er zum größten Popstar, den der Sozialismus hervorgebracht hat. Dean Cyril Reed wurde am 22. September 1938 auf einer Hühnerfarm in Colorado geboren. Nach der High School arbeitete er auf einer Touristenranch am Stadtrand von Denver. Er führte Cowboykunststücke vor, spielte für die Gäste Balladen am Lagerfeuer, tingelte durch die Bars der Umgebung und wurde im Radio als 'Denver Kid' bekannt. Cowboy war der einzige Beruf den er je erlernte. Im Sommer 1958 landete er in Hollywood, wo er bei Capitol Records einen Vertrag mit einer Laufzeit von sieben Jahren unterschrieb. Capitol veröffentlichte sieben Dean-Reed-Singles. Eine weitere erschien 1961 bei Imperial, aber zu diesem Zeitpunkt suchte der Künstler sein Glück bereits in Südamerika. Die Sessions für Capitol Records galten bisher mehr oder minder als verschollen. Mit dieser CD wird die Lücke endlich geschlossen. Neben Liedern bekannter Texter und Komponisten wie Don Robertson, Boudleaux & Felice Bryant und Dave Burgess sind auch drei von Dean Reed komponierte Songs zu hören: The Search, Don't Let Her Go und Our Summer Romance. The Search hielt sich eine Woche auf Platz 96 in den US-Billboard-Charts, doch der große Erfolg blieb aus. Ein Mann namens Leroy Eberharder, der sich unter dem Namen Roy Eberhard erfolglos als Sänger versucht hatte, arbeitete für kurze Zeit als sein Manager. Dean Reed feuerte ihn relativ bald und arbeitete nie wieder mit einem Manager. Nach einer Reihe von Flops gelang Reed mit der Single Our Summer Romance 1960 überraschend ein Hit in Südamerika. Er packte seine Koffer und flog sofort nach Chile, wo er von kreischenden Teenagern empfangen wurde. Auf dem ganzen Kontinent drehte sich Our Summer Romance auf den Plattentellern, und Dean Reed reiste von einem Auftritt zum nächsten. Er nutzte diesen Erfolg später als Legitimation für seinen Status als Weltstar und behauptete immer wieder, Our Summer Romance hätte es in den US-Charts auf Platz 2 geschafft. Dort war der Song zwar nie aufgetaucht, aber die sowjetische Propaganda übernahm die Geschichte und verkündete permanent, Dean Reed hätte in den USA große Erfolge gefeiert und das Land aus Protest gegen den Vietnamkrieg verlassen. In Wirklichkeit war Reed nur seiner Arbeit gefolgt. Ab 1962 lebte er mit seiner ersten Frau Patricia Hobbs in Mexiko, Argentinien und Chile, wo er kleine Filmrollen in Teenie-Komödien bekam, eine eigene TV-Show hatte und sich außerdem zum politischen Agitator entwickelte. Die bittere Realität der Ghettos im Hinterhof der USA hatte ihm die Augen geöffnet, und folglich verstand sich Dean Reed als singender Freiheitskämpfer. Er nutzte gute Kontakte zur Friedensbewegung und Politikern wie Salvador Allende oder Yasser Arafat, wusch blutgetränkte US-Fahnen vor amerikanischen Botschaften, setzte sich gegen Atomwaffentest ein und wurde in mehreren Ländern immer wieder verhaftet. Sein Mut und seine entwaffnende Ehrlichkeit verschafften ihm auf diese Weise in Südamerika ungeahnte Popularität. 1965 forderte Dean Reed die zerstrittenen Teilnehmer der Weltfriedenskonferenz in Helsinki auf, sich an den Händen zu halten und We Shall Overcome zu singen. Bei diesem Auftritt wurden auch die Sowjets auf ihn aufmerksam, und man lud ihn zu einem Konzert nach Moskau ein. Ein Jahr später tourte Dean Reed erstmals durch die ehemalige UdSSR, wo man ihn auf Händen trug. Sein gutes Aussehen und seine Vergangenheit verliehen ihm genügend Authentizität, um im popkulturell ausgehungerten Sozialismus zur Pop-Ikone aufgebaut zu werden. Er war der erste amerikanische Popstar, den man im Irak, in Bangladesch, Afghanistan, der Mongolei und dem größten Teil des ehemaligen Ostblocks zu sehen bekam. Auch Michael Gorbatschow besuchte Ende der Sechziger seine Konzerte. In Südamerika bekam Dean Reed jedoch immer größere Probleme. Seine öffentlichen Proteste und seine Freundschaft mit dem legendären russischen Fußballtorwart Lew Jaschin machten die westlichen Geheimdienste schon früh auf ihn aufmerksam. Man verhaftete ihn, verhängte Einreiseverbote und schoss auf sein Haus. Aber Reed blieb standhaft und weigerte sich, seine Agitation zu beenden. Nachdem man ihn aus seiner Wahlheimat Argentinien ausgewiesen hatte, verschlug es ihn 1967 nach Rom. Er wirkte in Spagetti-Western wie Adios Sabata (1968) mit Yul Brunner oder Klomotten wie The Cousins Of Zorro (1969) und Fäuste, Bohnen und Karate (1973) mit. Seine große Klappe und sein politisches Engagement verhinderten allerdings eine Karriere im Westen. Nach der Geburt seiner Tochter Ramona ließ sich Reed 1968 scheiden. Rastlos tourte er um die Welt und tauchte erneut in Chile auf. Er sang in den Slums und drehte einen Dokumentarfilm über das Linksbündnis Unidad Popular. Ein Jahr lang unterstützte er mit dem chilenischen Protestsänger Victor Jara das Linksbündnis ihres gemeinsamen Freundes Salvador Allende. Im Herbst 1971 reiste Dean Reed erstmals in die DDR, um seinen Film bei der Leipziger Dokumentarfilmwoche zu zeigen. Bei einem Empfang für die Gäste traf er seine zweite Frau Wiebke, die er wenig später heiratete. Man bot ihm spontan die Hauptrolle in dem Kinofilm Aus dem Leben eines Taugenichts an, und Reed willigte ein. Er zog hinter dem Eisernen Vorhang, wo man ihn mit offenen Armen empfing. Der Amerikaner eroberte den Staat im Sturm. 1975 ritten Dean Reed und der jugoslawische 'Winnetou'-Darsteller Gojko Mitic in Blutsbrüder über die Leinwände. Der Film wurde zu einem der spektakulärsten DDR-Kinoerfolge überhaupt. Dean Reed gab den Weißen, den das Schicksal an die Seite der unterdrückten Rothäute geführt hatte. Das Drehbuch stammte von ihm. Mit DEFA-Filmen wie El Cantor und Sing, Cowboy, Sing avancierte Dean Reed in der DDR später auch zum Regisseur. Die Geburt seiner zweiten Tochter Natascha markierte 1976 das Ende von Dean Reeds zweiter Ehe. In der prominenten Schauspielerin Renate Blume fand er wenig später die Liebe seines Lebens. Das Paar heiratete 1981 und verlieh dem DDR-Alltag einen kleinen Hauch von Glamour. 1983 reiste Dean Reed erneut nach Chile, das sich gerade gegen den Diktator Augusto Pinochet auflehnte. In den Straßen spielte er die verbotene Hymne Venceremos. Der singende Freiheitskämpfer unterstützte auch den Kampf von Daniel Ortega in Nicaragua und hielt eine Rede gegen die Politik Ronald Reagens vor der amerikanischen Botschaft. Im Herbst 1984 wurde er in Uruguay verhaftet, aber es wurde immer stiller um den 'roten Elvis'. Er wurde Opfer seiner eigenen Inszenierung. Als die hilflose Ikonographie sozialistischer Popkultur in den Achtzigern immer mehr von den politischen Realitäten verdrängt wurde, bekam der linientreue Countrysänger kaum noch Auftritte. Dean Reed protestierte international gegen Atomkraft, Militärjuntas und den Krieg in Vietnam, doch sein später Erfolg im Osten machte ihn blind für Ungerechtigkeit und Unterdrückung in seiner neuen Wahlheimat. Reed besaß einen amerikanischen Pass und genoss die volle Reisefreiheit, pries in Interviews aber stets die Vorzüge der Mauer. Jeder seiner symbolischen Proteste hätte für andere DDR-Bürger mit einem längeren Gefängnisaufenthalt geendet, und viele Menschen ohne Reisefreiheit empfanden ihn inzwischen als lächerlichen Anpasser und narzistischen Salon-Bolschewiken. Nach einem Interview für die US-Show 60 Minutes erhielt er zusätzlich Drohbriefe aus seiner Heimat. Er schloss sich in sein Schlafzimmer ein und las die Briefe immer wieder. Dean Reed hatte nie einen erinnerungswürdigen Hit gehabt. Man engagierte ihn nur noch als Einheizer für kleine Stadtfeste oder die DDR-Schlagerparade, und seine Sucht nach Harmonie trieb ihn immer tiefer in die Depression. Reed konnte nicht in die USA zurück, seine letzte LP 'Country' war ein gewaltiger Flop und ein heftiger Streit mit seiner Frau gab ihm den Rest. Bis zu seinem Tod arbeitete Dean Reed an Blutiges Herz, einem Film über das Massaker im US-Indianerreservat Wounded Knee 1973 und die Gründung des American Indian Movement (AIM). Er klammerte sich verzweifelt an dieses Projekt, mit dem er sich als ernsthafter Regisseur in Erinnerung rufen wollte, aber die Probleme bei der Realisierung wurden täglich größer. Wenige Tage vor Beginn der Dreharbeiten ertrank Dean Reed im Zeuthener See. Er hatte bereits mehrere Selbstmordversuche hinter sich. Der rebellische Grenzreiter mit dem Cowboyhut starb einsam und wenig heroisch. Dean Reed ist der unbekannteste Superstar aller Zeiten. Seine Geschichte klingt wie ein Drehbuch, und tatsächlich ist mit Comrade Rockstar bereits ein Spielfilm über das Leben und Sterben von Dean Reed in Vorbereitung. Produziert von Steven Spielberg, und die erste bedeutende Regiearbeit von Top-Star Tom Hanks. Mit diesem Film wird Dean Reed größter Wunsch in Erfüllung gehen und endlich auch seine Heimat von ihm Notiz nehmen. The Red Elvis! The Very Strange Story Of Dean ReedOn June 17, 1986, Stasi (the former GDR Secret Service) agents discovered the dead body of socialist superstar Dean Reed. His remains were found in Lake Zeuthen on the outskirts of East Berlin. The news of his death soon spread around the world. In the former eastern bloc, nobody believed that it was suicide or an accident. The Stasi was responsible, they whispered. The Stasi, they said, had prevented Dean Reed from returning to the USA. Others said it was a conspiracy that involved the CIA, Mossad and/or the KGB. They suspected Dean Reed had been more than just a naïve singer between the fronts of the Cold War. Most likely we will never learn the ultimate truth. What's without question is that Dean Reed was a true one-off figure among the pop stars of the 20th century. He was a young American who moved behind the iron curtain in the early seventies. In the West, he remained utterly unknown. But in the East he became the greatest pop star that socialism ever produced. Dean Cyril Reed was born September 22, in 1938 on a chicken farm in the vastness of Colorado. After finishing high school he worked on a dude ranch near Denver. He roped and wrangled, and sang cowboy ballads for guests at the campfire. He also played neighbourhood bars, and became known as 'Denver Kid' on the radio. Cowboying was the only profession he ever knew, but in the summer of 1958 he ended up in Hollywood. He signed a seven-year contract with Capitol, and the label released seven 45s by him. One other single was issued by Imperial in 1961, but by that time Dean Reed was trying his luck in South America. Until now, the Capitol sessions were more or less lost. With this CD the gap will finally be closed. Next to songs by well-known songwriters and composers like Don Robertson, Boudleaux & Felice Bryant, and Dave Burgess the album contains three songs penned by Dean Reed himself: The Search, Don't Let Her Go and Our Summer Romance. The Search made it to position #96 on the Billboard charts and stayed there for one week. But major success was a long time coming. For a short period, a man named Leroy Eberharder acted as Dean's manager. As Roy Eberhart, he had been an unsuccessful singer, and Reed soon fired him, and never had another manager. After a couple of flops, Dean suddenly had a hit record in South America with Our Summer Romance in 1960. He packed his bags and took a plane to Chile where he was received by screaming teenagers. Our Summer Romance was on turntables everywhere in South America. Dean rushed from one gig to the next. Later, he used this success to legitimize his claim that he was a worldwide star. Again and again, he told people that Our Summer Romance made it to #2 on the US charts, although it didn't. Later, though, Soviet propaganda announced that Dean had achieved great success in the USA, but had left to protest against the war in Vietnam. In fact, Reed just went where he work was... like a good cowboy. After 1962, he and his first wife, Patricia Hobbs, lived in Mexico, Argentina and Chile. In Chile, he took bit parts in teen comedies, had his own tv show and casually became a political agitator. The bitter reality of the ghettos in the backyard of the USA had opened his eyes. Henceforth Dean Reed began regarding himself a singing freedom fighter. He was in close contact with the peace movement and politicians like Salvador Allende or Yassir Arafat. In front of American embassies, he washed blood-soaked US flags, he stood up against nuclear arms tests and was repeatedly arrested in various countries. Due to his courage and disarming honesty he was awarded with unforeseen popularity in South America. In 1965, Dean Reed called on the participants of the world peace conference in Helsinki, Finland to hold hands and to sing We Shall Overcome. This appearance brought him to the attention of the Soviets, and he was invited to a concert in Moscow. One year later, Dean Reed was touring the former USSR for the first time, and the people loved him. With his good looks and his personal background he had all the prerequisites for stardom in a socialist society starved for pop culture. He was the first American rock star to be seen in Iraq, Bangladesh, Afghanistan, Mongolia and the bigger part for the former Eastern bloc. In the late sixties, even Mikhail Gorbachev came to see his shows. In South America though, Dean Reed ran into growing trouble. His public protests and his friendship with legendary Russian soccer goalkeeper Lew Jashin brought him to the attention of Western intelligence services. He was arrested, not allowed to enter certain countries, and his house was fired upon, but Dean stayed the course, and refused to stop his agitation. After being expelled from his adopted homeland, Argentina, he appeared in Rome. He played in spaghetti westerns like Adios Sabata (1968) featuring Yul Brynner, or completely forgettable movies like The Cousins Of Zorro (1969) or Fäuste, Bohnen und Karate (1973). After the birth of Dean's daughter, Ramona, in 1968, he got a divorce. He toured the world an reappeared in Chile. He sang in the slums and made a documentary about the Unidad Popular. Along with the Chilean protes singer Victor Jara he supported the left-wing union of their mutual friend Salvador Allende. In the fall of 1971, Dean Reed visited the German Democratic Republic (GDR; East Germany) for the first time, presenting his movie at the Leipziger Dokumentarfilmwoche. During a reception for the guests he met Wiebke, his second wife. He was to mary her shortly thereafter. Right away, he was offered the leading part in Aus dem Leben eines Taugenichts (Life of a Good-For-Nothing), and accepted. Immediately, Dean Reed moved behind the Iron Courtain where he was received with open arms. The American took the GDR by storm. In 1975 Dean Reed and the Yugoslavian movie star Gojko Mitic (Winnetou) were riding the silver screens as blood brothers in Blutsbrüder. This movie was to become one of the most successful feature films in the history of GDR movies. Dean Reed played the Caucasian who was fighting hand in hand with the opressed redskins. The screenplay was written by Reed himself. In later movies like El Cantor and Sing, Cowboy, Sing Dean became the director. The birth of his second daughter, Natascha, in 1976 marked the end of his second marriage. Soon after he found the love of his life, Renate Blume, a popular East German actress. The couple married in 1981 and added a touch of glamour to the everyday life in the GDR. In 1983, Dean Reed revisited Chile, just as Chileans began to rebel against their dictator, Augusto Pinochet. He played the illicit hymn Venceremos in the battle-torn streets. The singing freedom fighter also supported the battle of Daniel Ortega in Nicaragua, and made a speech against the politics of Ronald Reagan in fron of the American Embassy. In the fall of 1984 he was arrested in Uruguay. Soon, though, the public began to lose interest in 'The Red Elvis'. In the 1980s, socialist pop culture was fraying around the edges, and Dean Reed was finding it hard to get jobs. He protested against nuclear power, military juntas and the war in Vietnam, but his late success in East Germany made him blind to injustice and oppression in his new adopted home country. Unlike most citizens of eastern bloc countries, he possessed an American passport and enjoyed the freeom of travel. In interviews he continued to praise the advantages of the wall. Each of his symbolic protests would have led to longer imprisonment for citizens of the GDR. A lot of people that could not enjoy the benefits of travel regarded him as a narcistic salon-Bolshevik. After an interview with the US show 60 minutes he received threatening letters from his home country. He locked himself up in his bedroom and read the letters over and over again. Dean Reed never had a hit record that was remembered by anybody. Meanwhile, the only jobs he could get were opening shows in tiny village fairs, or the DDR-Schlagerparade. He could not return to the USA, and slipped into depression. His last LP, Country, was a flop. An intense argument with his wife finally put him over the edge. In the months before his death, Dean Reed worked on Blutiges Herz (Bloody Heart), a documentary dealing with the massacre in the Indian reservation at Wounded Knee in 1973, and the foundation of the American Indian Movement (AIM). Despairingly, he clung to this project as the one that would immemorialize him as a serious director, but a few days before filming began, the drowned in Lake Zeuthen. He had attemted suicide several times before. The rebellious frontier rider with the cowboy hat died a lonely and somewhat un-heroic death. Dean Reed remains the most unknown superstar of all time. His life story reads like a movie script, and now Comrade Rockstar a movie about the life and death of Dean Reed is in preparation. Produced by Steven Spielberg we may expect the first big-screen director's job for Tom Hanks. Later, when this movie is shown, Dean Reed's biggest dream will come true: his home country will finally take notice of him.
Stefan Ernsting (popmoderne.de)
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CD-NeuheitenIm Westen fast vergessen, im Osten absoluter Kult: der Schauspieler, Sänger und Politaktivist Dean Reed. Dean Reed war ein Mann voller Widersprüche. Der vielleicht augenscheinlichste: Er war Amerikaner und zeitgleich glühender Sozialist. Kein gemäßigter Ostküstendemokrat, sondern ein Aktivist, der mit Allende, Arafat und der Sowjetunion enge Kontakte unterhielt. Doch Reed war vor allem Sänger und Schauspieler. Seine Kontakte zum Osten sorgten für Verhaftungen im Westen, seine amerikanische Herkunft sorgte für Begeisterung jenseits des eisernen Vorhangs: Endlich hatte der Osten seinen eigenen Elvis, einen echten Amerikaner, gut aussehend und linientreu noch dazu. In den siebziger Jahren siedelte Reed gar endgültig in die DDR über, wo er im volkseigenen Film für internationales Flair sorgte. Mitte der Achtziger kam der Zonen-Cowboy bei einem mysteriösen Unfall ums Leben. "The Red Elvis!" kompiliert 18 Tracks aus Reeds Karriere, das Booklet erzählt nebenbei die "sehr seltsame Geschichte" des "singenden Rebellen." (us) Musikmarkt. Das Branchenmagazin, 29.11.2006 |
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Der "Rote Elvis"Dean Reed: Der singende Rebell(Bear Family Records, 15,40 Euro) Die seltsame Geschichte vom "Roten Elvis": Seine frühen, in den USA entstandenen Songs aus den 50er-Jahren gibt es endlich auf CD. Nicht nur für Sammler ein LeckerbissenSuperillu 09/2007, 22.02.2007 |
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Press review/Pressespiegel
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www.DeanReed.de
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