The rebel/Der Rebell/El rebelde/борец сопротивления

An dieser Stelle wollen wir Deans poilitischen Kampf darstellen. Für jedes Land wird es eine Seite mit Presseberichten, Interviews, Bildern, Beiträgen, also Äußerungen von Dean, Liedtexten zum Thema, Beiträgen von uns (dem Dean-Reed-Website-Team) und den Lesern (meldet euch) sowie Darstellungen der heutigen Situation in dem entsprechenden Land geben.

Der Feddajin mit der Gitarre
arrest - Verhaftung

Dean Reed wurde 7 mal verhaftet. Außerdem wurde er einige Male an der Einreise (nach Argentinien) gehindert, auf dem Flughafen direkt wieder abgeschoben.

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What does Marxism mean to you?


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Was bedeutet Marxismus für dich?


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¿Que significa para tí el marxismo?


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Что для тебя означает "марксизм"?


Presseartikel von Dean Reed

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"Ich war immer privilegiert in meinem Leben, weil ich ein berühmter Künstler war, von Land zu Land zu Land, und das bedeutet, man wird privilegiert. Aber ich bin der Meinung, dass der einzige Grund, berühmt zu sein ist, wenn man dieses Glück hat, sehr oft ist es eine Schicksalsfrage oder eine Glücksfrage, man hat eine Verantwortung, diese Berühmtheit zu benutzen für ein Ideal. Und ich will nur etwas helfen und bereit sein, ein Risiko einzugehen für mein Ideal."

Dean Reed

Quelle: Interview des Berliner Rundfunks vom 7. Oktober 1982

"Ich konnte meine Lieder singen, machte Schallplatten, mein Name stand stets auf den Hitlisten, ich spielte in Filmen die männliche Hauptrolle, und ich konnte dennoch sagen, was ich über die politischen und sozialen Probleme dieser Welt dachte. Ich wandte mich gegen das von der Regierung meines Landes forcierte nukleare Wettrüsten, protestierte gegen die Bombardierung Vietnams und verurteilte die Ausbeutung Südamerikas durch die Monopole meines Heimatlandes. Ich bin immer als ein Amerikaner aufgetreten, der sein verfassungsmäßig verbrieftes Recht in Anspruch nimmt, seine Regierung zu kritisieren, wenn sie gegen die Interessen des Volkes verstößt."

Dean Reed

Quelle: Jan Eik, Besondere Vorkommnisse, Verlag Das Neue Berlin 1995

"Mein Leben ist der Aufgabe geweiht, meinen Ruhm und mein Talent zu nutzen, um gegen die Ungerechtigkeit zu kämpfen, wo immer und wann immer ich sie antreffe."

Dean Reed

Quelle: Jan Eik, Besondere Vorkommnisse, Verlag Das Neue Berlin 1995

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Your articles or information about the rebel Dean Reed

Ich hatte den Sozialismus nach der Wende abgehakt. War schrecklich, jedenfalls für mich. Aber durch die Beschäftigung mit Dean Reed kann ich mir erstmals vorstellen, dass ein Mensch darin ein Ideal sehen und dem folgen kann.

Ulrike Polster, 25.02.2013

Well, here's a leftist who is honest about his political affiliation when about 90% of the "Democrats" in Washington are no different than Reed, when it comes to political beliefs. I'm sure Hollywood will sing his praises while they continue to trash great men like Hoover, McCarthy, Bush, and Nixon. I never dreamed the movie "Wild in the streets" was so prophetic.

J Fred Jr, 17. Feb. 2013

Dean Reed war einer der vielen Träumer auf dieser Erde, die die Freiheiten, die ein Bürger westlichen Welt nun einmal hatte, für sich und seine Ideen nutzen konnte - allerdings ohne jemals ein wirkliches Risiko für sein weiteres Leben einzugehen.

Er wurde dafür im Osten so hofiert, dass er am Anfang sicher überhaupt nicht empfand, wie die Menschen in den Ländern des realen Sozialismus in geistiger Unfreiheit gehalten wurden und für das, was er tat - Rede- und Denkfreiheit in Anspruch zu nehmen - oft genug ihre Freiheit, meist aber wenigstens ihre Zukunft aufs Spiel setzten.

Genau an diesem Widerspruch ist er dann auch gescheitert. Er gab sein Leben für nichts, es war ein sinnloser Tod, mit dem er sich von dieser Welt verdrückte.

Helmut Scheller, Deutschland, 09.07.2011

Yes, TM, "stupid Reggie Nadelson" sums her up exactly. It is just as well that the uncharismatic, non-handsome Tom Hanks did not go ahead with his projected biopic otherwise we would have had an other example of Hollywood "heroic disillusionment with the system" that marred the second part of Warren Beatty's REDS (1981). Fortunately, Trevor Griffith's original screenplay for the play will be published soon by Spokesman Press in England. Dean still awaits the appropriate sincere scenarist (anyone but Nadelson!), appropriate actor, and dedicated director. The wait may well be worth it rather than another ill-conceived Hollywood trashy biopic.

Tony Williams, USA, 14.12.2009

For all those who like to slam Dean by saying he just got political to make it big in the Soviet Bloc: it did NOT help one's middle class popularity to put out songs like "Somos Los Revolucionarios"! I refer to slanders like those from stupid Reggie Nadelson whose biograhpy I'm forcing myself to read; yuchh.

T.M. Scruggs, USA, 12.12.2009

From what I've read, I think Dean was very aware of the contradictions between the ideal of Marxism and the restrictive way of life in the GDR. However, I think he was trying sincerely to make the former East Germany aware of this and was never a supporter of any instutution, especially one which never lived up to the ideals of Marxism and Socialism. That is why, in the subtitle of Will's excellent documentary, he will always be an American Rebel but one having a universal sense of human freedom.

Tony Williams, USA, 17.10.2007

Dean Reed lived in the GDR because he wanted to be with his wife whom he loved. First he had illusions over social ralationships. Later he found out that free speech actually didn't exist the way people believed. But in the GDR he often didn't adhered to it and so had got always problems. Dean spoke in support of the right of free speech for all the people in all states of the earth. That's why there is no contradiction between his demands and his life in the GDR.

Norbert, Germany, 2007-10-14


Dean Reed lebte in der DDR weil er bei der Frau leben wollte die er geliebt hat. Zuerst hat er Illusionen über die gesellschaftlichen Verhältnisse gehabt. Später hat er erkannt, dass eine Redefreiheit nicht so existiert wie die Menschen es sich wünschen. Er hat sich in der DDR oft nicht daran gehalten und deswegen Probleme bekommen. Dean ist immer eingetreten für das Recht auf Redefreiheit aller Menschen, in allen Staaten der Erde. Es gibt deswegen keinen Widerspruch zwischen seinen Forderungen und seinem Leben in der DDR.

Norbert, Deutschland, 14.10.2007

So ein Quatsch! Erstens war die Redefreiheit in der DDR praktisch kaum geringer, als sie in den USA noch heute ist, zweitens hatte sich Dean Reed nicht hier niedergelassen, weil er die DDR für einen perfekten Staat hielt (was er, im Gegensatz zu allen anderslautenden Behauptungen seiner Gegner, übrigens auch nie so gesagt hat), sondern in erster Linie weil er in diesem Land die Liebe seines Lebens fand, und das sogar zweimal... und drittens ist es kaum ein Widerspruch, sich gerade dort für Redefreiheit einzusetzen und sie auszuüben, wo sie gesellschaftlich noch nicht gegeben ist.

Über solche Aussagen, deren einzige Motivation darin besteht, Dean Reed posthum mit Dreck zu bewerfen (warum auch immer), kann man nur den Kopf schütteln. Für manchen scheint "Redefreiheit" zu bedeuten, dass man jeden Blödsinn, der einem gerade einfällt - und sei er noch so sinnentleert -, unbedingt an die Öffentlichkeit bringen muss...

kf, 14. Oktober 2007

What a louse! He professes that he uses the constitutional right of free speech and says it in country, which at that time had no free speech whatsoever. Obviously, as empty headed as some of the contemporary stars.

Eva, Canada, 13.10.2007


Was für eine Laus! Er behauptet, dass er das verfassungsmäßige Recht auf Redefreiheit in Anspruch nimmt und sagt das in einem Land, in dem es zu der Zeit überhaupt keine Redefreiheit gegeben hat. Offensichtlich genauso leer im Kopf wie einige der gegenwärtigen Stars.

Eva, Kanada, 13. Oktober 2007

Dean Reed war und ist der Beweis, dass auch die Amerikaner eine Sehnsucht haben, die im Sozialismus zu finden ist: Endlich Gleichheit und Gerechtigkeit. Ich denke Reed wird als guter Musiker und Friedensdenker uns Deutsche immer mit den USA verbinden.

Manu Loganey, 2. Juni 2007

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Letzte Änderung: 2013-02-26